21. Juli 2019


Das Kameha Grand Zürich ist ein internationales Grand Hotel, welches mit seiner beeindruckenden Architektur und seinem aussergewöhnlichen Interieur neue Massstäbe in der modernen Grand Hotellerie setzt.
Grandhotel in zeitgem sser Ausf hrung

Grandhotel in zeitgemässer Ausführung

Frage: Was erwarten Sie, Herr Rath, von einem Lifestyle-Hotel?
Antwort: Ich möchte überrascht und inspiriert werden und das mit Stil. Für mich muss es alle Sinne bedienen – sich gut anfühlen, gut riechen, gut aussehen und gut schmecken – das kennen wir alle.
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PROFIL
 

Carsten K. Rath

 
Alter: 47

 
Anstellung:
CEO der LH&E Group, gründete ausserdem die CKR-Service-Excellence Akademie, doziert an der Internationalen Hochschule Bad Honnef und tritt als Keynote Speaker & Service Excellence Experte auf.

Im Glattpark in Opfikon entsteht das neue Lifestyle-Hotel Kameha Grand Zürich mit 245 Zimmern und einer Fläche von 24 000 m². Gewählt wurde dieser Standort, weil Zürich einerseits begehrt ist bei der global tätigen Hotellerie. Denn die Limmatstadt ist liberal, international, kulturell interessant und bietet eine hohe Lebensqualität. Ausserdem wächst der Glattpark. Das Autobahnnetz und der Flughafen befinden sich in unmittelbarer Nähe. «Genauso gegeben ist die räumliche Anbindung an die Natur, mit einem wunderbaren Badesee, der nur drei Minuten fussläufig entfernt ist», führt Carsten K. Rath, CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Group (LH&E Group) aus.


Rund um die Hotels

Die LH&E Group mit Sitz in Ermatingen (TG) initiiert das Lifestyle-Hotel. Die Betriebs- und Management-Gesellschaft betreibt und managt unter anderem Lifestyle-Hotels. Das erste Hotel das Kameha Grand Bonn ist Mitglied bei «The Leading Hotels of the World». Es wurde mit etlichen Preisen ausgezeichnet: Wallpaper kürte es zu einem der besten Business Hotels. In Deutschland wurde Carsten Rath zum Arbeitgeber des Jahres ernannt. Kein Wunder, denn der Gründer der LH&E Group und als Hotelmanager des Jahres ausgezeichnete Rath, lernte das Handwerk des Hoteliers von der Pike auf. Er weiss, was der Gast sich wünscht und was ein Lifestyle-Hotel auszeichnet.


Lifestyle entspricht dem Zeitgeist
Der Unternehmer erläutert Lifestyle folgenderweise: «Dieses Wort ist in Mode und beschreibt ein aktuelles Lebensgefühl.» Der Anspruch der Menschen an ein Hotel verändert sich. Früher wollten die Leute verreisen. Sie stellten sich ein «home away from home» vor. Heute wollen die Reisenden vor allem ankommen, überrascht werden und Neues entdecken. Sie wollen sich entspannen, oder feiern und sich aber ebenso zurückziehen. Sie erwarten etwas anderes am Montagmorgen als am Freitagabend. «Wichtig dabei ist, die Spontaneität,» so Carsten K. Rath. Heutzutage hält der Trend zur Individualität im ganzen Leben Einzug. Der hybride Gedanke zieht sich durch. Dadurch lassen sich die Zielgruppen nicht mehr in die klassischen Sinus-Milieus segmentieren.


Grünes Wirtschaften
Die Schweiz hat hinsichtlich Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle inne – auch durch die strengen Vorgaben des Energiegesetzes. «Unser Ziel ist, die schweizerischen Standards zu übertreffen,» sagt Carsten K. Rath. Beispielsweise werden die Kältemaschinen sowohl mit der Fernwärme aus der Kehrrichtverbrennung als auch elektronisch betrieben. Geheizt und gekühlt wird mit der Abwärme der Kältemaschinen. Das bedeutet: Im Sommer und während der Übergangsphase wird mit der Abwärme zu 100% gekühlt. Im Winter wird mit der Fernwärme geheizt. Die Bodenheizung in den Nasszellen bringt eine bewegliche Oberflächentemperatur. Ausgerüstet ist die Haustechnik mit energieeffizienten Pumpen. Keine Photovoltaik und Solartechnik wird verwendet. Dafür wird 80% des Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt. «Zudem bieten wir Mineralwasser aus den Alpen an und lassen es nicht aus den Fidschi-Inseln einfliegen,» erklärt Carsten K. Rath. Und doppelt nach: «Wo bleibt da die Nachhaltigkeit.»


Bestes aus beiden Welten
Tec Architecture mit Büros in Los Angeles und Ermatingen sind verantwortlich für die Architektur des Hotels Kameha Grand Zürich. Die Architekten kennen die hiesige Mentalität und bringen die nötige Bodenhaftung und den Weitblick für ein solches Gebäude mit. Ihre Architektur ist geradlinig mit Schnörkeln und besticht durch Leichtigkeit mit Tiefgang. «Ich empfinde sie als widersprüchlich schön», meint Carsten K. Rath. Das Team vereint komplexe technische Lösungen mit futuristischer Architektur. Dafür erhielten sie den Ehrenpreis für Design des American Institute of Architecture in Los Angeles. Viele ihrer Bauten finden weltweit Beachtung und in Publikationen ihren Platz. Sie verwirklichen ein Seeloft gleichermassen wie einen Masterplan, ein Bürogebäude oder eine Eco-City. Dies geschieht überall auf dem Globus: Shanghai, Hamburg, New York, Mallorca oder Opfikon.


Intelligent, erstaunlich und humorvoll zugleich
Der Niederländer Marcel Wanders versteht sich prima mit dem Team von Tec Architecture. Das widerspiegelt sich in den bereits zusammen realisierten Projekten wie dem Kameha Grand Bonn. Für dessen Inneneinrichtung gewann der Designer den französischen MIPIM Award. Seine Werke sind zum Beispiel im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. Überdimensionierte Muster und Objekte, klare Farben und ein Flair für hochwertige Materialien sind typisch für seine Arbeit. Wanders’ Inszenierungen bleiben im Gedächtnis haften. Gemäss Carsten K. Rath, lässt sich sein Design in den Tagesablauf integrieren und operativ einsetzen. Wie er Swissness, das Thema der Innenarchitektur des Lifestyle-Hotels Kameha Grand Zürich, umsetzt, wird bei der Eröffnung im Frühjahr 2015 zu sehen sein.

CLAUDIA CAVADINI

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